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	<title>Dr.Storage &#187; News</title>
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	<description>Data Storage and more</description>
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		<title>vSphere 4: Verbesserungen der Speicherverwaltung</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 12:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Storage</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Storage]]></category>
		<category><![CDATA[VMware]]></category>
		<category><![CDATA[vSphere 4]]></category>

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		<description><![CDATA[vSphere 4 hat im Vergleich zur Vorgängerversion signifikante Erweiterungen hinsichtlich der Storageverwaltung erfahren, die VMware dankenswerter Weise in einem PDF zusammengefasst hat. Hier die Neuerungen: Virtual Disk Thin Provisioning: Es wird nur so viel Speicher physikalisch im Datastore beansprucht, wie auch Daten in den virtuellen Disks vorhanden sind. Richtig interessant ist, dass man eine virtuelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>vSphere 4 hat im Vergleich zur Vorgängerversion signifikante Erweiterungen hinsichtlich der Storageverwaltung erfahren, die VMware dankenswerter Weise in einem <a href="http://www.vmware.com/files/pdf/VMW_09Q1_WP_vSphereStorage_P10_R1.pdf">PDF</a> zusammengefasst hat. Hier die Neuerungen:</div>
<ul>
<li><strong>Virtual Disk Thin Provisioning</strong>: Es wird nur so viel Speicher physikalisch im Datastore beansprucht, wie auch Daten in den virtuellen Disks vorhanden sind. Richtig interessant ist, dass man eine virtuelle Maschine im laufenden Betrieb von Thick auf Thin Provisioning umstellen kann, indem man sie mit Storage VMotion auf einen anderen Datastore migriert!</li>
<li><strong>Improved iSCSI Software Initiator Efficiency</strong>: Der iSCSI Initiator wurde komplett neu geschrieben, wodurch die Performance im Vergleich zur Vorgängerversion deutlich gesteigert wurde (Optimierte Nutzung von CPU und Memory, etc.).</li>
<li><strong>New vCenter Storage Capabilities</strong>: Jede virtuelle Maschine und jeder ESX hat nun einen eigenen &#8220;Storage&#8221; Tab im Inventory, das spezifische Informationen anzeigt.  Neu ist auch die Anzeige eines kompletten Storage Layouts, in dem man auch aktive und inaktive Pfade sieht. Weiter kann man nun Alarme für VMs, ESX Server oder Datastores definieren, auch um z.B. das Überschreiten von Schwellwerten von Thin Provisioned Datadtores/vDisks zu erkennen.</li>
<li><strong>Dynamic Expansion of VMFS Volumes</strong>: VMFS  Dateisysteme können nun dynamisch vergößert werden, was auch funktioniert, wenn die darunter liegende LUN vergrößert wurde. Zusammen mit Thin Provisioning hat man somit die Möglichkeit, Datastores zu erweitern deren Füllgrad zu hoch ist. Das Limit für jede LUN (genauer: für jeden Extent) eines VMFS Dateisystems liegt weiterhin bei 2TB (Größe eines Datastore Volumes: <a href="http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r40/vsp_40_config_max.pdf">Max.<br />
64TB minus 16K</a>)</li>
<li><strong>Enhanced Storage VMotion</strong>: VMotion ist nun voll in vCenter integriert und kann VMs auch zwischen Datastores migrieren, die über verschiedene Protokolle angebunden sind (FC, iSCS, NFS, in alle Richtungen). Auch wurde die zugrunde liegende Methode geändert (kein Snapshot mehr), wodurch die Anforderungen an CPU und Memory deutlich gesunken sind.</li>
<li><strong>Pluggable Storage Architecture (PSA)</strong>: Diese Neuerung stellt eine API dar, mit deren Hilfe Storage Hersteller eigene Multipathing Treiber (PSP &#8211; Path Selection Plug-In) und Speichersystem-spezifische Plugins (SATP &#8211; Storage Array Type Plug-In) schreiben können. Zudem steht ein VMware native multipath driver (NMP) zur Verfügung, der neben Failover auch Round-Robin Multipath beherrscht.</li>
<li><strong>vStorage APIs for Data Protection</strong>: Dieses API stellt die Funktionalität von VMware Consolidated backup (VCB) zur Verfügung, ohne einen eigenen VCB Server zu benötigen. Die Backup Tools können sich direkt mittels der API über den ESX auf die laufenden VMs verbinden und inkrementelle, differenzielle oder Vollsicherungen und Restores durchführen</li>
<li><strong>Paravirtualized SCSI</strong>: VMware Paravirtualized SCSI (PVSCSI) erlaubt einen dedizierten SCSI-Adapter in einem ESX-Sever für I/O-intensiver Anwendungen in VMs zu nutzen. Ein primärer Adapter ist für den Datastore-I/O zuständig (Betriebssystem vDisks), während ein sekundärere Adapter als PVSCSI-Adapter genutzt wird, der VMs direkten Zugriff auf Storage für Benutzerdaten gibt (Data vDisks). Derzeit werden als Gastsysteme Windows 2003, 2008 und RHEL 5 unterstützt, PVSCSI-Adapter können zwischen verschiedenen VMs geshared werden.</li>
<li><strong>VMDirectPath I/O for Storage</strong>: Damit können physikalische Host Bus Adapter (HBAs) einer virtuellen Maschine zugeordnet werden, um hohe I/O-Anforderungen abzubilden. Diese HBAs könne nicht geshared werden, zudem sind weder VMotion noch Hardwareunabhängigkeit für diese VMs nutzbar. Derzeit sind nur drei bestimmte Adapter unterstützt (2 x FC, 1 x SAS, siehe <a href="http://www.vmware.com/files/pdf/VMW_09Q1_WP_vSphereStorage_P10_R1.pdf">PDF</a>).</li>
</ul>
<div>Fazit: VMware hat wieder absolut brauchbare und praxistaugliche Features eingebaut, allen voran Thin Provisioning und Storage VMotion über Protokolle hinweg. Auch die Backup API sorgt für eine geringere Komplexität bei der Einrichtung der Datensicherung, speziell in großen Umgebungen mit mehreren ESX Clustern, für die man bisher einen eigenen VCB Server pro Cluster benötigt hat.</div>
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