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	<title>Dr.Storage &#187; Modular</title>
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	<description>Data Storage and more</description>
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		<title>Wie viel Enterprise Storage steckt in der HDS AMS2000?</title>
		<link>http://blog.drstorage.de/2009/06/30/wie-viel-enterprise-storage-steckt-in-der-hds-ams2000/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 15:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr.Storage</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storage]]></category>
		<category><![CDATA[AMS2000]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise]]></category>
		<category><![CDATA[HDS]]></category>
		<category><![CDATA[Modular]]></category>

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		<description><![CDATA[Chris Evans stellt in seinem Blog die Frage, ob man angesichts der neu angekündigten Features (siehe auch Hu Yaoshidas Blog) der HDS AMS2000 überhaupt noch &#8220;echten&#8221; Enterprise Storage benötigt. Er kommt zu dem Schluß, dass das modulare Speichersystem AMS2000 für viele Anwendungsfälle bereits ausreicht, da es diverse &#8220;Enterprise Features&#8221; (lt. Definition) zur Verfügung stellt: Highly [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chris Evans stellt in seinem <a href="http://thestoragearchitect.com/2009/06/30/enterprise-computing-new-hds-ams-do-we-need-enterprise-storage/">Blog </a>die Frage, ob man angesichts der <a href="http://www.hds.com/corporate/press-analyst-center/press-releases/2009/gl090629.html">neu angekündigten Features </a>(siehe auch Hu Yaoshidas <a href="http://blogs.hds.com/hu/2009/06/ams-not-your-mother%E2%80%99s-modular-storage.html">Blog</a>) der HDS AMS2000 überhaupt noch &#8220;echten&#8221; Enterprise Storage benötigt. Er kommt zu dem Schluß, dass das modulare Speichersystem AMS2000 für viele Anwendungsfälle bereits ausreicht, da es diverse &#8220;Enterprise Features&#8221; (lt. <a href="http://storagebod.typepad.com/storagebods_blog/2009/06/enterprise-storage-.html">Definition</a>) zur Verfügung stellt:</p>
<ul style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; font-style: italic;">
<li>Highly Available – 99.99%+ available</li>
<li>Supports multiple disk-types and sizes within the array</li>
<li>Supports multiple RAID Levels</li>
<li>Highly Scalable – Supports 500+ disks and supports many hosts attached</li>
<li>Highly Performant – Whatever that means</li>
<li>Non-disruptive upgrades – Internal code and hardware can be replaced/upgraded with no service outage</li>
</ul>
<p>Zu diesen allgemeinen Merkmalen zählen aber weitere, die kein anderes modulares System derzeit anbieten kann:</p>
<ul>
<li>Active/Active Controller</li>
<li>Dynamic Provisioning</li>
<li>High Density Storage Tray</li>
</ul>
<p><span style="font-weight: bold;"><a href="http://www.hds.com/assets/pdf/symmetric-active-active-controller-wp.pdf">Active/Active Controller</a> </span>heißt, dass der I/O zu einer LUN wahlweise über jeden der beiden Controller erfolgen kann, und das bei gleicher Performance (übliche Controller-Architekturen arbeiten mit einem Primary Controller, der alle Schreibvorgänge auf eine bestimmte LUN ausführen muss, was im Regelfall zu einem höheren Overhead und damit zu einer geringeren Performance führt).</p>
<p>Hinter <span style="font-weight: bold;">Dynamic Provisioning </span>steckt die gleiche Idee, die bereits <a href="http://www.datacore.com/">DataCore </a>(und andere) nutzen: Speicherbereiche, die lediglich Nullen enthalten, werden nicht physikalisch auf den Festplatten belegt, stattdessen verweist die Speicheradresse auf einen Standard-Nullbereich. Das funktioniert, weil die AMS2000 erkennt, wenn ein Dateisystem auf dem zugreifenden Host formatiert wird und somit werden nur Nullen auf die Festplatten-Bereiche geschrieben. &#8220;Space Reclamation&#8221;, also das Zurückholen bereits belegter Festplattenbereiche, funktioniert übrigens auch: Da Space Reclamation ein nachgelagerter Prozess ist, &#8220;durchforstet&#8221; er auch bestehende LUNs und gibt Speicherbereiche, die nur mit Nullen belegt sind, wieder frei.</p>
<p><strong>[Update]</strong> Wie in den Kommentaren versprochen und von tdrach gefordert, hier ein Update zum Thema Thin Provisioning in der AMS2000: Wie Hu Yoshida in seinem <a href="http://blogs.hds.com/hu/2009/07/chunk-size-matters.html" target="_blank">Blog </a>ausführt, beherrscht die AMS2000 kein &#8220;Zero Space Reclaim&#8221;, sie erkennt also nicht, wenn Nullen auf die Disks geschrieben werden und damit wird kein Speicherplatz nachträglich freigegeben. Weiter allokiert die AMS2000 keine 42MB Chunks (wie die HDS <a href="http://www.hds.com/de/products/storage-systems/universal-storage-platform-v.html" target="_blank">USP V</a>/<a href="http://www.hds.com/de/products/storage-systems/universal-storage-platform-vm.html" target="_blank">USP VM</a>), sondern 1GB Chunks, die in 32MB &#8220;Chunklets&#8221; aufgeteilt werden. Das heißt aber auch, dass Speicher immer in 1GB-Schritten allokiert wird. Grund dafür ist der einfachere Aufbau der Controller-Architektur im Vergleich mit den HDS Enterprise-Systemen. Bei USP-V/VM gibt es dedizierten Speicher (Shared Memory, unabhängig vom Cache) in dem die Adressierung der Chunks liegt, damit ist der Zugriff sehr schnell und ohne Performanceverlust. Jeder AMS-Controller hat nur einen begrenzten Speicherbereich (max. 8GB), der sowohl den Chunk-Index (neben anderen Verwaltungsinformationen) als auch den Cache beinhaltet.  Im Grunde ist es wie immer: &#8220;Enterprise Features require Enterprise Budget&#8221;.</p>
<p>Beim <span style="font-weight: bold;">High Density Storage Tray</span> handelt es sich um ein Erweiterungsmodul der AMS2000, das die gleiche Größe (4 HE) hat wie die &#8220;normalen&#8221; Storage Trays mit 15 Festplatten. Der Unterschied besteht darin, dass das High Density Storage Tray bis zu 48 Festplatten aufnehmen kann und somit mehr als die dreifache Kapazität bereitstellt. Da die Festplatten von oben bestückt werden, sollte das Rack wohl besser mit dem Boden verankert sein, damit man nicht unter Terabytes von Daten begraben wird&#8230;</p>
<p>HDS hat in den vergangenen Wochen bereits andere Neuerungen angekündigt, die in der Branche ihresgleichen suchen (z.B. <a href="http://www.hds.com/corporate/press-analyst-center/press-releases/2009/gl090527.html">High Availability Manager</a>). Auch wenn die Konkurrenz mit Symmetrix V-Max oder XIV das technische Backend der Speichersysteme erneuert (von einer Revolution würde ich nicht sprechen wollen), bleiben dort die direkten, positiven Auswirkungen auf die Prozesse und im Endeffekt auf die Kosten der Kunden hinter den Erwartungen zurück.<br />
Mit den neuen Features von HDS bietet sich für Kunden direktes Einsparpotential durch Verringerung der benötigten Plattenkapazität und Reduzierung der benötigten Stellfläche.<br />
Zudem sind aus meiner Erfahrung die HDS-Speichersystem die zuverlässigsten Geräte am Markt, was für die Aufrechterhaltung einer produktiven Infrastruktur nicht unerheblich ist (straff organisierte Betriebsprozesse lassen bei unerwartet auftretenden Problemen oft keine Fehlersuche im nötigen Umfang zu).</p>
<p>Alles in allem sind die heute auf dem Markt befindlichen modularen Speichersysteme hinsichtlich Verfügbarkeit und Performance sehr nahe an die Enterprise-Klasse herangerückt. Im Vergleich mit Enterprise Speichersystemen der letzten oder vorletzten Generation müssen sich die modularen Systeme nicht verstecken. Für Endkunden besteht hier besonders durch die exakte Definition der Anforderungen, speziell was das I/O-Profil der anzubindenden Server angeht, ein hohes Einsparungspotenzial durch den Einsatz modularer Systeme.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">[Update]</span> Da ich gerade darüber gestolpert bin und einige Leute danach gefragt haben: <a href="http://www.hds.com/assets/pdf/hitachi-ams-2000.pdf">Empfehlung für VMware Multipathing mit HDS AMS2000</a></p>
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